MATIPI: Weiterführende Informationen
Wir freuen uns, dass Sie mehr über MATIPI erfahren möchten.


Matipi unterstützt Sie bei der:
Freigabe von Hochbehältern nach einer Reinigung
Freigabe von Wasserleitungen nach Reparatur
Detektion von Verkeimungsherden
Hygienekontrolle
Durch die schnelle Information, direkt vor Ort, werden Nachreinigungen obsolet, die Wartezeit auf das Laborergebnis entfällt.
Matipi nutzt das ATP Biolumineszenz Verfahren für die Messung der mikrobiologischen Kontamination. Lebende Zellen produzieren ATP, welches mit dem Enzym der Luciferase und einem Luciferin Substrat vermischt eine Lichtreaktion erzeugt (Glühwürmchen Effekt). Je mehr ATP vorhanden ist, desto grösser ist die erzeugte Lichtenergie.
Gelingt es nun das intrazelluläre ATP zu extrahieren, kann sehr präzise die Zahl der lebensfähigen Mikroorganismen ermittelt werden. Genau hier hat Matipi seine Stärke. Durch die Probenvorbereitung und das selbst entwickelte Lysat gelingt es besonders gut, sich auf das intrazelluläre ATP zu fokussieren.
Für die Messung sind 4 Schritte notwendig.

Die Matipi Auswertesoftware, auf Ihrem Smartphone, berechnet die Biolumineszenz in pgATP/ml und ein Equivalent zur Anzahl lebender Zellen in der Probe.
Dazu erhält die App beide RLU Werte. Zusätzlich können das Probevolumen und der Messort in der App eingetragen werden.
Messwerte < 500 eg.bacterien/mL sind sehr gute Werte für aufbereitetes Trinkwasser.
Messwerte zwischen 800 und 1500 entsprechen eher Stagnationswasser.
Werte > 2000 zeigen deutliche Verunreinigungen an.
Hier einige Erfahrungswerte mit Matipi - als pgATP
Typ
Pharma WFI
sehr sauberes Trinkwasser
Trinkwasserhahn am Morgen
Trinkwasser nach 1 Woche in geschlossener Flasche
Regenwasser
Destilliertes Wasser
Dorfbach
KBE Grenzwert
10/100ml
100/ml 20°DEV
-
-
-
-
-
Matipi pg ATP/ml
0.04
0.24 (keine KBE)
1.33
1.8
0.2
0.7
8.2 hohe KBE E.Coli
Diese Werte verdeutlichen, wie schnell und einfach die mikrobiologische Wasserqualität beurteilt werden kann
Bei der KBE Methode geht jeder einzelne zugeführte Keim direkt in das Messergebniss ein. Um falsch positive Ergebnisse zu minimieren, sind spezielle Schulungen für Probenehmer notwendig.
Bei der schnellen Messmethode, werden Keime nicht vermehrt. So ist der Einfluss von Umgebungskeimen minimal.
Mit einfachen hygienischen Mitteln - wie z.B. reinigen der Entnahmestellen mit Alkohol - werden sehr präzise Messwerte erzielt.
Ein Probenahmeschein ist nicht zwingend erforderlich.

KBE = koloniebildende Einheiten = Anzahl der von Mikroorganismen gebildeten Kolonien/x ml über eine gewisse Zeitspanne (1 bis 5 Tage ).
Matipi erfasst in RealTime den ADP/ATP Stoffwechsel vorhandener lebender Mikroorganismen und berechnet die Anzahl lebender Bakterien.
Ob und wie stark sich diese vermehren, ob diese Kolonien bilden können, das kann er nicht detektieren.

NEIN. Langjährige Erfahrungen mit Flowzytometern zeigen auf: Trinkwasser kann gerne 40.000 oder auch 100.000 lebende Zellen beherbergen, welche sich nicht vermehren und daher auch keine Kolonien bilden

NEIN.
Flowzytometern messen sowohl lebende als auch tote Zellen.
Sie arbeiten dabei mit 2 Farbstoffen.
1 Farbstoff kann die intakte Zellwand durchdringen der andere kann nur eine beschädigte Zellwand durchdringen. Ist die Zellwand beschädigt gilt die Zelle als tot.
Bakterien stellen bereits zum Beginn der sehr langen Absterbephase den ATP/ADP Stoffwechsel ein. Somit kann Matipi nur leistungsstarke aktiv lebende Bakterien detektieren.
Für Flowzytometer sind Bakterien auch während der langen Absterbephase noch lebend.
JA !
Matipi misst die aktive Stoffwechselenergie der Bakterien im Wasser. Je höher der Wert - desto höher die mikrobiologische Aktivität - respektive die mikrobiologische Kontamination.
Matipi kann ohne Erfassung einer Baseline direkt die Kontamination - respektive die Gefährdung beurteilen.
So werden z.B. bei einem Wasser mit 0.2pgATP/ml auf keinem - im Trinkwasserberich eingesetzten Agar für Gesamtkeimzahl - Kolonien gefunden werden. Rein zellzählenden Messverfahren sind relative Messverfahren.
Diese können schnell 40.000 oder gar 100.000 lebende Zellen/ml detektieren ohne das auch nur 1 Kolonie auf einem Agar gefunden wird. Rein zellzählende Verfahren gehören daher zu den relativen Messverfahren. Diese können ausgehend von typischen Ganglinien Abweichungen detektieren.
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